Pferdedecken: Für welche Einsatzgebiete eignen sich Regendecken?
Wie es ihr Name schon sagt, die Regendecke soll Ihr Pferd gegen den Regen und feuchtes Wetter schützen. Da das Pferd ein Fluchttier ist, will es sich bewegen und ein Aufenthalt im Stall, wie zum Beispiel bei den Rindern, ist nicht das Richtige für die Pferde. Leider kann man sich das Wetter nicht aussuchen und so müssen unsere Vierbeiner auch mit nicht so schönem Wetter auskommen. Aber findige Köpfe haben da Vorsorge getroffen und die beliebten Pferdedecken für jeden Zweck hergestellt. Aber man kann nicht jede Decke für alle Gelegenheiten nehmen.
Selbst bei Regendecken gibt es verschiedene Herstellungsarten, bedingt nach der Jahreszeit gibt es leichte oder dünne Regendecken, unter denen das Pferd nicht schwitzt. Im Herbst oder gar im Winter sollten die Decken noch gefüttert sein, damit sich das Tier nicht erkältet. Sie sollten, wenn möglich, auch auf die Reißfestigkeit der Decke achten, denn wenn sich Ihr Pferd einmal wälzen sollte, dann wäre es nicht wünschenswert, wenn die Decke noch kaputt geht. Achten Sie auch auf die Verarbeitung der Schnallen, damit diese eine Wälzattacke gut überstehen.
Achten Sie auch auf die Wassersäule, das ist eine Maßeinheit, die angibt, wie dicht Ihre Regendecke tatsächlich ist. Meist kann man das auf den Etiketten lesen, die an der Decke angenäht ist. Nach DIN ist bei einer Wassersäule ab 1500 mm die Decke wasserdicht und das ist ja das, was für Ihre Tiere optimal ist. Eine leichte Regendecke können Sie auch schon mal im Stall auflegen, das erspart Ihnen auch die Zeit zum Umdecken, bevor Sie die Tiere zur Weide bringen.
Die Regendecken müssen eine sehr gute Passform haben, sie dürfen nicht einschneiden und die Pferde in ihrer Bewegung behindern. Jedes Pferd soll seine eigenen Decken haben, die individuell auf die Größe des Tieres abgestimmt sein müssen. Sie müssen perfekt am Hals passen, im Brust- und Bauchbereich sicher zu verschließen sein, aber im Notfall auch schnell zu öffnen sein.
Wie dick sollten die Regendecken gefüttert sein? Dabei kommt es in erster Linie auf die Kälteempfindlichkeit Ihres Tieres und der Unterbringung im Stall an. Bringen Sie Ihr Tier in einem warmen Stall unter, so sind die Ansprüche an die Decken anders, als wenn das Tier in einem Offenstall untergebracht wird. Auch eventuelle Krankheiten können die Auswahl der Regendecken beeinflussen. Auf jeden Fall sollten Sie ihr Tier genau beobachten, um zu erkennen, was Ihrem Tier gut tut.
Bedenken Sie aber auch, dass man schnell des Guten zu viel tun kann. Haben Sie zum Beispiel eine Decke mit einer guten Fütterung, dann kann es passieren, dass Ihr Pferd beim Toben auf der Weide schnell ins Schwitzen kommt. Dann wird der Schweiß des Tieres von der Decke aufgenommen und die Decke wird feucht. Sie verliert ihre Wärmedämmung und das Gegenteil wird erreicht. Ihr Pferd friert und steht dann feucht in seiner Box, in der es sich sehr schnell erkälten kann.

Und was das für Mensch und Tier bedeutet, das braucht man hier nicht zu erklären.
Beachten Sie auch die Umgebungstemperaturen und wählen Sie danach die Regendecke für Ihren Liebling aus. Dann sind Sie und auch Ihr Pferd auf der sicheren Seite.
Eine große Auswahl an Regendecken finden Sie im Pferdedecken-Shop.

Während dieser bei der Satteldecke an den Sattel angepasst ist, ist die Schabracke viereckig geschnitten.
Wolle und vor allem Baumwolle sind denkbar ungeeignete Materialien; sie haben die unerwünschte Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen und nur langsam wieder abzugeben, was dazu führt, dass das Pferd schnell eine nasse und schwere Decke aufliegen hat und darunter länger nass bleibt, als es ohne Decke der Fall wäre. Man erreicht auf diese Weise also einen gegenteiligen Effekt.
Wenn Sie Turniere reiten wollen, müssen Sie bestimmte Farb-Vorschriften beachten (weiße Hose, Bluse und Dunkles Jacket), wenn nicht entscheidet hauptsächlich der Geschmack und der Wohlfühlaspekt. Am bekanntesten und sehr weit verbreitet sind die elastischen Reithosen, die eng am Körper anliegen. Sie sind in allen Farben in jedem Pferdesportladen zu erwerben. Für die kalten Reittage im Winter verfährt man wie sonst im Leben auch nach dem Zwiebelprinzip. Unten drunter Skiunterwäsche und drüber so viele Schichten wie man braucht um sich warm zu fühlen, denn schließlich wollen Sie ja eine gewisse Zeit draußen oder im Reitstall unterwegs sein. Bei den Reithosen gibt es große Preisunterschiede. Die billigen Reithosen (ab 30 €), die man auch gelegentlich bei Discountern erhält, eignen sich sicherlich gut für die Stallarbeit.
Die Kopfmaske sollte nicht direkt am Augenbereich anliegen Ekzemerdecken sollten einen breiten Bauchlatz und Schweifschutz am besten mit Klettverschluss haben. Es gibt eine Größentabelle für Pferde, wo man genau schauen muss wie groß das Pferd ist, um die richtige Größe einer