Reitstiefel und Reithelm – Das wichtigste Zubehör beim Reiten
Damit Ihr Hobby nicht zur gesundheitlichen Beeinträchtigung führt, sind Reitstiefel und ein Reithelm unabdingbar. Viele meinen, dass einem selbst folgenschwere Verletzungen beim Reiten nie passieren werden, da man schon jahrelang reitet. Jedoch sind Pferde Fluchttiere und daher sind Situationen, in welchen diese Tiere unvorhergesehen reagieren, nicht vermeidbar. Auch der beste Reiter kann vom Pferd fallen. Es ist deshalb wichtig, vorab für eine grundlegende und sichere Ausrüstung zu sorgen.
Der Reithelm – Niemals oben ohne!
Im Falle eines Sturzes schützt der Reithelm den Kopf und das Gehirn vor Verletzungen. Der Kopf muss deshalb unbedingt geschützt werden, da etwaige Verletzungen schwerwiegende Folgen haben kann.
Anfänger müssen nicht sofort einen teuren Reithelm kaufen. Zu Beginn reicht ein Fahradhelm. Besser, als gar keinen Schutz! Wenn Sie keinen Helm besitzen, kann man diesen auf jedem Reiterhof ausleihen.
Was man beim Kauf beachten sollte
Der Reithelm muss sitzen. Das bedeutet, er darf weder verrutschen, noch zu eng sitzen. Der Verschlussriemen muss für Sie angenehm und leicht zu verstellen sein. Nichts darf zwicken, deshalb ist es zusätzlich wichtig, dass alles gut genug gepolstert ist. Was sich in der Praxis sehr bewährt hat, sind Riemen mit Drehknöpfen.
Probieren Sie im Laden mehrere Modelle aus, gegebenfalls gleich mit Handschuhen. Sobald sie Schwierigkeiten mit einem Modell haben, sei es eine komplizierte Verschlusstechnik oder zu wenig Polsterung im Helm, legen Sie ihn auf die Seite. Es dürfen keine Zweifel am Helm bestehen, denn das führt in den meisten Fällen in der Praxis dazu, ab und zu auf den Helm zu verzichten, wenn zum Beispiel ein gewisser Zeitdruck vorhanden ist.
Das Gewicht eines Reithelms trägt keine Leistung zur Sicherheit bei. Es sollte lediglich angenehm zu tragen sein.
Fazit: Achten Sie beim Kauf auf einen hohen Tragekomfort und das geprüfte Sicherheitssiegel.
Die Reitstiefel – eine weitere Gewährleistung zur Sicherheit
Kaum beachtet, doch eminent wichtig: Die Reitstiefel. Reitstiefel und Reitschuhe dienen zum Schutz vor Wind und Wetter und sorgen dafür, dass der Fuß sich nicht in den Steigbügeln verhakt. Reiten sie keinesfalls mit Turnschuhen! Diese sind zu breit gebaut, sodass es bei einem Sturz vorkommen kann, dass man mit einem Bein noch im Steigbügel hängen bleibt, was sehr gefährlich werden kann. Diese speziellen Stiefel haben die wichtige Eigenschaft, eine durchgängige Sohle, einen Absatz und einen hohen Schaft zu besitzen. Der Schaft verhindert eine Verletzung der Waden beim Reiben am Sattel.
Was man beim Kauf beachten sollte
Reitstiefel sollten im Geschäft gekauft werden. Schuhe müssen anprobiert werden! Der Kauf in Online-Shops ist nicht zu empfehlen, da jeder Schuh anders gebaut ist und die Gefahr, alles zurückschicken zu müssen, zu hoch ist.
Achten sie zudem darauf, Reitstiefel abends zu kaufen, da die Waden bei den meisten Menschen abends dicker sind als morgens.
Reitstiefel müssen eingetragen werden. Nichts ist unangenehmer, als mit steifen Stiefeln zu reiten und sich nicht wohl zu fühlen oder gar Blasen an den Füßen zu bekommen. Ein Tipp: Tragen Sie die Stiefel beim Fahrradfahren oder wenn Sie Treppen steigen. So passen sich die Modelle ihren Beinen sehr schnell an.